Als Deutscher in die Schweiz auswandern? Mit diesen 13 Tipps gelingt Ihnen Ihr Neustart!

Die Schweiz zählt für viele Deutsche zu den beliebtesten Auswanderungszielen. Gründe dafür sind die hohe Lebensqualität, attraktive Arbeitsmöglichkeiten sowie stabile politische und wirtschaftliche Verhältnisse. Doch bevor Sie in der Schweiz ein neues Kapitel aufschlagen können, gibt es einige wichtige Aspekte zu berücksichtigen.

Wir zeigen Ihnen, was Sie beachten müssen, wenn Sie in die Schweiz auswandern – von Job- und Wohnungssuche über die Krankenversicherung bis zum Schweizer Steuersystem. Zudem geben wir Ihnen 13 Tipps, mit denen Ihr Neustart in der Schweiz reibungslos gelingt.

Das Wichtigste in Kürze zum Auswandern in die Schweiz als Deutscher:

Fachkräfte aus IT, Engineering, Finanzen und Medizin sind in der Schweiz besonders gefragt.

In ländlichen Kantonen sind die Mietpreise meist günstiger als in Ballungsräumen.

Spätestens 14 Tage nach Ihrem Umzug müssen Sie sich aus Deutschland abmelden und in der Schweiz anmelden.

Innerhalb von drei Monaten müssen Sie sich bei einer Schweizer Krankenversicherung anmelden.

Jobsuche oder gleich mit Arbeitsvertrag auswandern?

Bevor Sie als Arbeitnehmer in die Schweiz ziehen, ist es wichtig, dass Sie Ihre beruflichen Perspektiven kennen. Sie benötigen nämlich in den meisten Fällen einen Job in der Schweiz, um eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Selbstständige und Rentner müssen nachweisen, dass Sie in der Schweiz leben können, ohne auf staatliche Unterstützung angewiesen zu sein.

Wenn Sie in einem gefragten Berufsfeld arbeiten, ist die Jobsuche in der Schweiz recht unkompliziert. In folgenden Branchen gibt es eine hohe Nachfrage nach Fachkräften:

  • IT
  • Engineering
  • Finanzen
  • Medizin

Schweizer Unternehmen sind gerne bereit, Fachkräfte aus dem Ausland zu übernehmen. Wenn Sie bereits einen Arbeitsvertrag in der Schweiz haben, fällt Ihnen Ihr Neustart leichter, weil die Jobsuche wegfällt.

Wohnungssuche: So finden Sie Ihr Zuhause in der Schweiz

In der Schweiz ist die Wohnungssuche, besonders in großen Städten wie Zürich oder Genf, eine Herausforderung. Die Nachfrage nach Wohnungen ist hoch und die Mietpreise können dementsprechend beträchtlich sein. Bereiten Sie daher alle notwendigen Unterlagen vor, um möglichst schnell eine passende Wohnung zu finden.

  • Arbeitsnachweis: Ihr Arbeitgeber wird Ihnen eine Bestätigung über Ihre Anstellung ausstellen.
  • Schufa-Auskunft: Für die Wohnungssuche in der Schweiz ist ein Betreibungsauszug erforderlich. Da dieser bei einem Zuzug aus dem Ausland nicht vorliegt, bietet eine aktuelle Schufa-Auskunft eine anerkannte Alternative.
  • Referenzen: Vermieter in der Schweiz verlangen meist Referenzen von vorherigen Vermietern.

💡 In den ländlichen Kantonen sind die Mietpreise meist günstiger und die Auswahl größer als in den Ballungsräumen. Falls Sie örtlich unabhängig sind, können Sie auch ein Leben außerhalb der Ballungszentren in Betracht ziehen.

Wohnungssuche in der Schweiz - Schlüssel liegen auf Schweizer Franken

Abmeldung in Deutschland – wann und wie?

Bevor Sie in die Schweiz auswandern, ist es wichtig, dass Sie sich in Deutschland ordnungsgemäß abmelden. Dadurch vermeiden Sie rechtliche und steuerliche Konsequenzen.

Wann ist eine Abmeldung erforderlich?

In Deutschland sind Sie verpflichtet, sich spätestens 14 Tage nach Ihrem Umzug in die Schweiz beim Einwohnermeldeamt abzumelden. Das gilt, wenn Sie Ihren Wohnsitz dauerhaft ins Ausland verlegen. Um Probleme mit den deutschen Steuerbehörden oder anderen Institutionen zu vermeiden, sollten Sie die Abmeldung rechtzeitig vor Ihrem Umzug vornehmen.

Wie erfolgt die Abmeldung?

Die Abmeldung können Sie direkt beim zuständigen Einwohnermeldeamt vornehmen. In vielen Fällen können Sie die Abmeldung auch per Post oder online durchführen, je nach den Vorgaben des jeweiligen Amtes. Sie benötigen dafür in der Regel:

  • Einen gültigen Ausweis (Personalausweis oder Reisepass)
  • Einen Nachweis über den Umzug ins Ausland, wie z. B. eine Bestätigung der Wohnungskündigung oder die Adresse Ihres neuen Wohnsitzes

Was passiert nach der Abmeldung?

Nach der Abmeldung erhalten Sie eine Abmeldebestätigung. Die ist unter anderem wichtig für die Kündigung Ihrer Versicherungen oder die Anpassung Ihrer steuerlichen Verhältnisse. Außerdem wird Ihr Wohnsitz in Deutschland offiziell gelöscht. Das ist wichtig für Ihre Steuererklärung und andere administrative Angelegenheiten.

💡 Vergessen Sie nicht, alle laufenden Verträge wie Strom, Gas oder Telefon zu kündigen.

So planen Sie Ihren Umzug in die Schweiz

Ein Umzug in die Schweiz erfordert eine sorgfältige Planung, hauptsächlich in Bezug darauf, welche persönlichen Gegenstände Sie mitnehmen dürfen. Zudem müssen Sie finanzielle Überlegungen, wie Einfuhrbestimmungen und Zollgebühren, berücksichtigen.

1. Informieren Sie sich, was Sie mitnehmen dürfen

Bevor Sie in die Schweiz ziehen, sollten Sie sich über die Einfuhrbestimmungen und die steuerfreien Freigrenzen informieren. Die Schweiz hat strenge Vorschriften, was Sie in das Land einführen dürfen und wie viel davon steuerfrei ist. In der Regel dürfen Sie persönliche Gegenstände steuerfrei mitnehmen, sofern diese bereits vor Ihrem Umzug in Ihrem Besitz waren. Dazu zählen:

  • Möbel
  • Kleidung
  • elektronische Geräte

💡 Achten Sie darauf, dass Sie alle notwendigen Nachweise über die Herkunft und den Besitz Ihrer Sachen bereithalten.

2. Einfuhr von Fahrzeugen: Voraussetzungen und Zollabfertigung

Wenn Sie Ihr Fahrzeug zollfrei in die Schweiz mitnehmen möchten, müssen Sie folgende Kriterien beachten:

  • Ihr Fahrzeug muss mindestens sechs Monate in Ihrem Besitz gewesen sein, bevor Sie es in die Schweiz einführen. Dies gilt sowohl für Autos als auch für Motorräder und andere Fahrzeuge.
  • Bei der Einfuhr Ihres Fahrzeugs müssen Sie dieses unaufgefordert selbst deklarieren. Dazu benötigen Sie das Antragsformular 18.44.
  • Nach der Zollabfertigung müssen Sie Ihr Fahrzeug in der Schweiz anmelden. Zusätzlich ist eine technische Inspektion erforderlich, um sicherzustellen, dass es den schweizerischen Vorschriften entspricht. Hierzu müssen Sie auch die Schweizer Fahrzeugversicherung nachweisen.
  • Zu guter Letzt müssen Sie Ihre deutsche Fahrerlaubnis in einen Schweizer Führerausweis umtauschen.

💡 Stellen Sie sicher, dass Sie rechtzeitig alle notwendigen Schritte einleiten. So bringen Sie Ihr Fahrzeug reibungslos in die Schweiz und erfüllen alle gesetzlichen Vorgaben.

3. Umzugsunternehmen engagieren oder selbst organisieren?

Die Entscheidung, ob Sie ein Umzugsunternehmen beauftragen oder den Umzug selbst organisieren, hängt hauptsächlich von der Menge Ihrer Güter ab. Auch der Aufwand, den Sie bereit sind, auf sich zu nehmen, spielt eine entscheidende Rolle.

UmzugsunternehmenUmzug selbst organisieren
  • Wenn Sie größere Mengen an Möbeln, persönlichen Gegenständen oder empfindlichen Gütern transportieren müssen.
  • Bietet umfassenden Service mit Packen, Transport, Zollabwicklung, Entladung in der Schweiz.
  • Wenn Sie nur wenige Möbel und persönliche Gegenstände mitnehmen wollen.
  • Organisation des Transports, Anmeldung beim Zoll und Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen müssen Sie übernehmen.
Gepackte Kartons im Wohnzimmer vor dem Umzug

Anmeldung in der Schweiz – endlich angekommen

Nach Ihrer Ankunft in der Schweiz müssen Sie sich innerhalb von 14 Tagen bei der Einwohnerkontrolle Ihrer Wohngemeinde anmelden. Für die Anmeldung benötigen Sie die folgenden Dokumente:

  • Reisepass oder Personalausweis.
  • Arbeitsvertrag oder Nachweis über finanzielle Mittel, um sich in der Schweiz versorgen zu können.
  • Nachweis einer Schweizer oder speziellen internationalen Krankenversicherung.
  • Mietvertrag bzw. Wohnsitznachweis, der Ihren neuen Wohnsitz in der Schweiz nachweist.

💡 Ihre Anmeldung in der Schweiz ist gesetzlich vorgeschrieben und sorgt dafür, dass Ihr Aufenthalt korrekt erfasst wird.

Krankenversicherung: Diese Pflichten haben Sie in der Schweiz

In der Schweiz ist die Krankenversicherung verpflichtend. Jeder Einwohner muss innerhalb von drei Monaten nach seiner Einreise eine Schweizer Krankenversicherung abschließen. Dabei handelt es sich um eine obligatorische Grundversicherung, die Sie privat abschließen müssen. Versäumen Sie diese Frist, wird Ihnen automatisch eine Krankenversicherung zugeteilt.

Ihre deutsche Krankenversicherung gilt nur in Ausnahmefällen, beispielsweise wenn Ihr deutscher Arbeitgeber Sie für einen begrenzten Auslandsaufenthalt in die Schweiz schickt. Erbringt Ihre deutsche Krankenversicherung gleichwertige Leistungen wie die Schweizer Grundversicherung, ist unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Befreiung von der Versicherungspflicht möglich. So kann in Einzelfällen auf den Abschluss einer obligatorischen Grundversicherung verzichtet werden.

💡 Die Schweizer Grundversicherung übernimmt nicht alle Leistungen, die in Deutschland als selbstverständlich gelten – dazu gehören beispielsweise alternative Heilmethoden und zahnärztliche Behandlungen.

Schweizer Bankkonto: Regeln Sie Ihre Finanzen

Wenn Sie in der Schweiz arbeiten, ist ein Schweizer Bankkonto für die Verwaltung Ihres Einkommens unerlässlich. Die Eröffnung eines Bankkontos ist in der Schweiz recht unkompliziert, erfordert jedoch einige grundlegende Dokumente und Vorbereitungen.

Benötigte Dokumente für die Kontoeröffnung

Für die Eröffnung eines Bankkontos in der Schweiz benötigen Sie einige grundlegende Dokumente. Die genauen Anforderungen können je nach Bank und Kontoart variieren, aber im Allgemeinen benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Ausweisdokument: Ein gültiger Reisepass oder Personalausweis sind erforderlich, um Ihre Identität zu bestätigen.
  • Nachweis über Ihren Wohnsitz: Das kann eine Wohnsitzbestätigung, ein Mietvertrag oder eine Stromrechnung sein, die Ihren Namen und Ihre Adresse bestätigen.
  • Nachweis über Ihr Einkommen: Wenn Sie ein Gehaltskonto eröffnen, wird von Ihnen meist ein Arbeitsvertrag oder eine Bestätigung Ihres Arbeitgebers verlangt. Damit beweisen Sie, dass Sie in der Schweiz arbeiten und regelmäßige Einkünfte haben.
  • Steueridentifikationsnummer: Diese wird bei ausländischen Staatsangehörigen immer verlangt. 

💡 Beachten Sie, dass einige Banken zusätzliche Schritte wie eine Video-Identifikation oder ein persönliches Treffen zur Bestätigung Ihrer Identität verlangen. Das hängt davon ab, ob Sie das Konto online oder in einer Filiale eröffnen möchten.

Kreditkarten eines Schweizer Bankkontos

Das Schweizer Steuersystem einfach erklärt

Die Schweiz verfügt über ein einzigartiges Steuersystem, das trotz einer gewissen Harmonisierung je nach Kanton Unterschiede aufweist. Es ist wichtig, dass Sie sich über die steuerlichen Anforderungen informieren, um sicherzustellen, dass Sie allen Verpflichtungen nachkommen.

Kantonale Unterschiede

Das Steuersystem in der Schweiz ist in erster Linie dezentralisiert. Das bedeutet, dass die Steuern auf verschiedenen Ebenen – Bund, Kanton und Gemeinde – erhoben werden. Jeder Kanton hat das Recht, seine eigenen Steuersätze zu bestimmen. Das bedeutet unter anderem, dass es keinen bundeseinheitlichen Einkommenssteuersatz wie in Deutschland gibt. Vielmehr hängt Ihre Steuerbelastung davon ab, in welchem Kanton und in welcher Gemeinde Sie wohnen.

Einige Kantone, wie Zürich und Genf, haben höhere Steuersätze. In Kantonen wie Zug oder Schwyz fallen die Steuern niedriger aus. Diese Unterschiede beeinflussen nicht nur die Einkommenssteuer, sondern auch die Vermögens- und Unternehmenssteuern.


Einkommenssteuer:
Die Höhe der Einkommenssteuer hängt nicht nur vom Kanton, sondern auch von Ihrer persönlichen Situation ab. Der Steuersatz variiert je nach Einkommen und Kanton und kann in Hochsteuerkantonen bis zu 40 % betragen.

Vermögenssteuer: 
Die Schweiz erhebt auch eine Vermögenssteuer, die auf das Nettovermögen (nach Abzug von Schulden) erhoben wird. Auch hier können die Sätze je nach Kanton variieren.

Steuerliche Registrierung und Pflichten

Nach Ihrer Einreise in die Schweiz ist eine Anmeldung bei der zuständigen Wohngemeinde erforderlich. Dabei erfolgt gleichzeitig auch Ihre steuerliche Erfassung. Mit Beginn Ihrer Tätigkeit übernimmt Ihr Arbeitgeber zusätzlich die Anmeldung zur Abrechnung der Quellensteuer (Lohnsteuer) beim zuständigen Quellensteueramt.

  • Steuererklärung: Bei Erwerbstätigen ohne Schweizer Staatsbürgerschaft oder C-Bewilligung wird die Steuer in Form der sogenannten Quellensteuer direkt vom Gehalt abgezogen. Überschreitet das Jahreseinkommen CHF 120’000 (ca. EUR 125’000), ist zusätzlich eine Steuererklärung erforderlich – ebenso bei weiteren Einkünften oder Vermögen, die nicht der Quellensteuer unterliegen; in diesem Fall muss eine nachträgliche ordentliche Veranlagung beantragt werden.
  • Das schweizerische Rentensystem: Das Schweizer Vorsorgesystem basiert auf dem Drei-Säulen-Prinzip, das staatliche, berufliche und private Vorsorge miteinander kombiniert. Diese drei Säulen greifen ineinander und sichern Sie finanziell ab – etwa bei Pensionierung, Invalidität oder im Todesfall.
Die staatliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV/EO) bildet als 1. Säule das Fundament der Schweizer Altersvorsorge. Sie versichert alle Personen, die in der Schweiz wohnen oder arbeiten – auch Nichterwerbstätige wie Studierende oder Rentner. Die Anmeldung erfolgt über die Wohngemeinde oder den Arbeitgeber. Bei Erwerbstätigen werden die Beiträge automatisch vom Lohn abgezogen und je zur Hälfte durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. Der Arbeitgeber übernimmt zusätzlich die Verwaltungskosten sowie Beiträge an die Familienausgleichskasse. Bei nicht erwerbstätigen Personen oder Selbständigerwerbenden erfolgt die Beitragserhebung über die Steuererklärung oder durch einen Mindestbeitrag bei Personen unter 20 Jahren.Die berufliche Vorsorge (2. Säule) wird durch das BVG und das UVG geregelt und ergänzt die Leistungen der AHV. BVG und UVG sind obligatorisch, wobei Beiträge direkt vom Lohn abgezogen werden. Der Arbeitgeber leistet mindestens denselben Beitrag und trägt zusätzlich die Prämien für Betriebsunfälle.Mit der freiwilligen privaten Vorsorge (3. Säule) – unterteilt in die gebundene Säule 3a und die freie Säule 3b – kann die Altersvorsorge ergänzt werden. In der Säule 3a können Erwerbstätige mit Pensionskasse bis zu CHF 7’258 (Stand 2025) jährlich vom steuerbaren Einkommen abziehen. Wer keiner Pensionskasse angeschlossen ist – etwa Selbstständige oder Geringverdienende unter CHF 22’680 jährlich – kann bis zu 20 % des Einkommens, maximal CHF 36’288 (Stand 2025), steuerlich begünstigt einzahlen.


💡 Die Schweiz bietet zahlreiche Steuerabzüge, die Ihnen helfen, Ihre Steuerlast zu senken. Dazu gehören z. B. Abzüge für berufliche Ausgaben, Beiträge ins Vorsorgesystem, Versicherungen und sogar für Kinderbetreuungskosten.

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Checkliste: 13 Tipps, mit denen Ihr Neustart in der Schweiz gelingt

✅ 1. Klären Sie Ihre beruflichen Perspektiven und kümmern Sie sich bei Bedarf rechtzeitig um eine Arbeitsstelle in der Schweiz.

✅ 2. Informieren Sie sich, wie hoch Ihr Gehalt in der Schweiz ist und vergleichen Sie es mit den Lebenshaltungskosten.

✅ 3. Sammeln Sie für die Wohnungssuche wichtige Dokumente wie Arbeitsnachweis, Schufa-Auskunft und Referenzen von vorherigen Vermietern.

✅ 4. Vergleichen Sie Mietpreise und Angebote. Beachten Sie, dass in großen Städten wie Zürich oder Genf die Mietpreise höher sind als in ländlicheren Gebieten.

5. Melden Sie sich spätestens 14 Tage nach Ihrem Umzug beim Einwohnermeldeamt in Deutschland ab. Dafür benötigen Sie ein Ausweisdokument und einen Nachweis für den Umzug, wie die Wohnungskündigung oder Ihre neue Adresse.

✅ 6. Nutzen Sie Ihre Abmeldebestätigung für die Kündigung Ihrer Verträge wie Strom, Gas und Telefon.

✅ 7. Informieren Sie sich, welche Gegenstände Sie steuerfrei in die Schweiz einführen dürfen (Möbel, Kleidung, elektronische Geräte).

✅ 8. Beachten Sie bei Ihren Fahrzeugen die Zollabwicklung und Anmeldung beim Schweizer Zoll.

✅ 9. Entscheiden Sie, ob Sie ein Umzugsunternehmen beauftragen oder den Umzug selbst organisieren möchten.

✅ 10. Melden Sie sich innerhalb von 14 Tagen bei der Einwohnerkontrolle Ihrer Gemeinde an. Dazu benötigen Sie ein Ausweisdokument, Ihren Arbeitsvertrag oder Nachweis über finanzielle Mittel, den Nachweis Ihrer Krankenversicherung und Ihren Mietvertrag bzw. Wohnsitznachweis.

✅ 11. Beantragen Sie nach der Anmeldung in der Schweiz Ihre Aufenthaltsbewilligung.

✅ 12. Melden Sie sich innerhalb von drei Monaten nach der Ankunft bei einer Schweizer Krankenkasse an. Überlegen Sie, ob Sie eine private Zusatzversicherung abschließen möchten, um zusätzliche Leistungen wie Zahnbehandlungen oder alternative Medizin abzudecken. Prüfen Sie vor dem Umzug in die Schweiz, ob Sie bei Ihrer deutschen Krankenversicherung einen Zusatz für Zahnbehandlungen oder alternative Medizin abdecken können. 

Person fährt mit dem Auto und hält eine Schweizer Flagge aus dem Fenster

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Fazit: Mit einer strukturierten Planung gelingt Ihr Neustart in der Schweiz

Ein Umzug in die Schweiz ist ein bedeutender Schritt, der sorgfältige Vorbereitung erfordert. Indem Sie sich frühzeitig mit Job- und Wohnungssuche, Abmeldung in Deutschland sowie notwendigen Behördengängen in der Schweiz befassen, legen Sie den Grundstein für einen erfolgreichen Neustart. Achten Sie darauf, alle bürokratischen Hürden, wie die Anmeldungen bei der Gemeinde und Ihrer Krankenversicherung sowie die steuerliche Registrierung, rechtzeitig zu erledigen.

Zudem können Sie durch die richtige Auswahl der Region, die Berücksichtigung von Einfuhrbestimmungen und eine gut organisierte Umzugslogistik viel Zeit und Stress sparen. Eine erfahrene Steuerberatung wie Beneviva hilft Ihnen, Ihre Auswanderung reibungslos und unkompliziert zu gestalten. So steht Ihrem erfolgreichen Neustart in der Schweiz nichts mehr im Wege!

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Häufig gestellte Fragen zum Auswandern in die Schweiz als Deutscher

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